Vom 11. bis 14. März 2026 finden im VHS Kommunalen Kino Leverkusen die Human Rights Filmtage Leverkusen 2026 statt. Das viertägige Film- und Diskursfestival widmet sich der Situation der Menschenrechte in aktuellen Krisenregionen und richtet den Fokus auf fünf Länder bzw. Regionen: die Türkei, den Iran, den Irak, Syrien/Rojava und Afghanistan.
In einer Zeit weltweiter politischer Spannungen, autoritärer Entwicklungen und anhaltender Konflikte möchten die Human Rights Filmtage Räume schaffen, in denen komplexe Zusammenhänge sichtbar werden und persönliche Geschichten Gehör finden. Film dient dabei als zentrales Medium: Er dokumentiert, klärt auf, berührt – und eröffnet neue Perspektiven.
Filmprogramm und Gespräche
An jedem Festivaltag werden ein Dokumentarfilm sowie ein Spielfilm gezeigt. Durch die gezielte Auswahl der Filme und die begleitenden Gesprächsrunden zu den jeweiligen Ländern werden aktuelle politische Entwicklungen, Menschenrechtsverletzungen, soziale Umbrüche und die Lebensrealitäten von Menschen im Exil beleuchtet.
Ziel der Veranstaltung ist es, durch die Kraft des Films einen öffentlichen Raum für Aufklärung, Austausch und Empathie zu schaffen. In moderierten Gesprächen mit Gästen aus der Diaspora, mit Regisseurinnen und Regisseuren, Filmschaffenden sowie Menschenrechtsaktivistinnen und -aktivisten möchten wir Hintergründe vertiefen, die Stimmen der Betroffenen hörbar machen und zur kritischen Auseinandersetzung einladen.
Gäste der Human Rights Filmtage 2026
Wir freuen uns sehr, zahlreiche engagierte Gäste begrüßen zu dürfen:
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Mariam Claren und Said Boluri zum Themenschwerpunkt Iran
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Sadaf Zahedi und Trina Mansoor zum Themenschwerpunkt Afghanistan
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Robert Krieg, Regisseur des Films „Trotz Alledem“, zum Schwerpunkt Rojava
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Şükran Demir und Özgür Ünal, Regisseure des Films „Yibo“, sowie die Produzentin Derya Bozarslan zu Türkei
Der Film „A Hopeful Sun“ über den Dichter und politischen Gefangenen İlhan Sami Çomak wird ebenfalls im Rahmen des Festivals gezeigt. Leider kann İlhan Sami Çomak aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich anwesend sein.
Ein Ort des Dialogs und der Solidarität
Die Human Rights Filmtage verstehen sich nicht nur als Filmfestival, sondern als Plattform für Begegnung, Dialog und Solidarität. Sie richten sich an ein breites Publikum – an film- und kulturinteressierte Menschen ebenso wie an politisch Engagierte, Studierende, Initiativen und alle, die sich für globale Gerechtigkeit und Menschenrechte interessieren.
Durch die Verbindung von Filmkunst und Diskussion möchten wir die gesellschaftliche Debatte stärken und das Bewusstsein für internationale Menschenrechtsfragen auch auf lokaler Ebene verankern.
Organisation und Unterstützung
Organisiert werden die Human Rights Filmtage Leverkusen 2026 vom
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Kommunalen Kino VHS Leverkusen
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Verein zur Unterstützung kommunaler Filmarbeit e. V.
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Stimmen der Solidarität – Mahnwache Köln e. V.
Unterstützt wird das Festival von:
Heinrich-Böll-Stiftung Freundinnen und Freunde, Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW, Sparkasse Leverkusen, interKultur e. V., Multikulturelles Forum, Si Filmkollektiv e. V., Iranische Gemeinde Leverkusen e. V., AStA der Universität zu Köln, Rote Hilfe, Kulturforum TürkeiEuropa.










