Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März organisierten wir unter dem Titel „Zwischen Repression und Widerstand: Feministische Perspektiven aus Iran, Syrien/Rojava und Afghanistan“ eine Podiumsdiskussion, die sich mit den aktuellen politischen Entwicklungen in diesen Regionen aus feministischer Perspektive auseinandersetzte.
Auf dem Podium diskutierten die Menschenrechtsaktivistin Neda Paiabandi, die Autorin und Gründerin von Bildung ohne Bücher e.V. Sadaf Zahedi sowie die Journalistin Meral Çiçek. Die Diskussion wurde von Rezan Schubert moderiert.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Auswirkungen von Repression, Krieg und autoritärer Politik auf das Leben von Frauen im Iran, in Syrien/Rojava und in Afghanistan. Die Referentinnen beleuchteten dabei sowohl die strukturellen Formen der Unterdrückung als auch die vielfältigen Formen des Widerstands, der Selbstorganisation und der feministischen Bewegungen vor Ort. Besonders hervorgehoben wurden Initiativen von Frauen, die sich trotz schwieriger politischer und gesellschaftlicher Bedingungen für Rechte, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe einsetzen.
Die Veranstaltung bot Raum für einen differenzierten Austausch über internationale Solidarität, transnationale feministische Netzwerke und die Rolle der Zivilgesellschaft in Zeiten politischer Krisen. Auch das Publikum beteiligte sich mit Fragen und Beiträgen an der Diskussion.
Die Podiumsdiskussion wurde in Zusammenarbeit mit der Auslandsgesellschaft, dem Multikulturellen Forum und Zenda organisiert. Wir bedanken uns herzlich bei unseren Gästen sowie bei allen Teilnehmenden für die engagierte Diskussion und die wertvollen Beiträge.










