Vom 22. bis 25. Oktober 2026 findet in Köln das 7. Festival der Solidarität statt. Unter dem Leitthema „Frieden“ bringt das Festival Menschen aus Politik, Journalismus, Menschenrechtsarbeit, Literatur und Kunst zusammen, um über aktuelle Konflikte, Menschenrechte und Perspektiven für Frieden und Solidarität zu diskutieren.
Zur Eröffnung am Donnerstag, 22. Oktober, um 18 Uhr im Bürgerhaus MüZe sprechen Derya Karadağ, Bürgermeisterin der Stadt Köln, Berivan Aymaz, Vizepräsidentin des Landtags Nordrhein-Westfalen, und Prof. Dr. Kemal Bozay, Leiter des Bürgerhauses MüZe, ihre Grußworte. Anschließend spricht die Moderatorin Angela Spizig mit dem Dichter İlhan Sami Çomak, der mehr als 30 Jahre in Haft verbrachte.
Das Programm umfasst Podiumsgespräche zur deutschen Politik im Nahen Osten, zur Menschenrechtslage und zum Friedensprozess in der Türkei sowie zu den Herausforderungen des Journalismus in Kriegs- und Krisengebieten. Zu den Gästen zählen unter anderem die Politiker:innen Max Lucks, Lea Reisner, Carolin Kirsch und Gönül Eğlence, die Rechtanwältin Meral Hanbayat, der Journalist und Autor Faik Bulut und der DEM-Abgeordnete Kamuran Tanhan. Zum Thema „Journalismus in Kriegs- und Krisengebieten“ werden u.a. Sadaf Zahedi, Jan Jessen, Eva-Maria Michelmann und Dr. Kamal Sido gemeinsam mit Said Boluri sprechen.
Am Freitagabend sorgen Udi Yervant und Collectif Medz Bazar im Kulturbunker Köln für ein besonderes musikalisches Erlebnis. Darüber hinaus lädt die Fotoausstellung „Heimatlos: Zwischen Migration und Exil“ dazu ein, sich mit Flucht, Exil, Erinnerung und Zugehörigkeit auseinanderzusetzen. Der Kurator Adil Okay wird während des Festivals dabei sein.
Das Festival endet am Sonntag mit einer Lesung von Adil Okay und Musik von Irmak Karaca.
Mit seinem vielfältigen Programm möchte das Festival den Austausch fördern, unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen und ein Zeichen für Frieden, Menschenrechte und gesellschaftliche Solidarität setzen.












